Rund um die Einschulung
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Das Ziel der neuen Schuleingangsphase ist, alle schulpflichtigen Kinder eines Jahrganges in die Grundschule aufzunehmen und sie dem Grad ihrer Schulfähigkeit entsprechend zu fördern. Die Beobachtung, dass alle Kinder, die schulpflichtig werden, mit ganz unterschiedlich ausgeprägten Fähigkeiten und Fertigkeiten in die Schule kommen, steht hinter der Idee der Schuleingangphase.

Vor der Einschulung

Um zu einer besseren Verzahnung der elementaren und der schulischen Bildung und Erziehung beizutragen und ihr neue Impulse zur Förderung der Kinder zu geben, setzen sich die Leiterinnen der umliegenden Kindergärten und die Schulleiterin unserer Schule in regelmäßigen Abständen zu einem Arbeitskreis zusammen. 
 

September/Oktober
Ende September oder Anfang Oktober findet an unserer Schule ein Tag der offenen Tür statt. Hierzu sind alle interessierten Eltern sowie ihre Kinder herzlich eingeladen. An diesem Vormittag sind alle Türen der Josefschule geöffnet. Alle Kinder und Eltern können eine Unterrichtsstunde ihrer Wahl miterleben.
In einer Abendveranstaltung können Sie sich Lernmaterialien der einzelnen Fächer ansehen und erhalten auch Informationen rund um die Josefschule und die Einschulung.

 
Oktober/November
Der Anmeldetermin für den Eintritt in die Grundschule muss bis zum 15.11. erfolgt sein. Hier nehmen die SchulanfängerInnen an einem Schulspiel teil, dessen Inhalte sich aus den Bereichen Motorik, Wahrnehmung, soziale Kompetenzen, Umgang mit Aufgaben und elementares Wissen zusammensetzen. Durch das Schulspiel wird ein Schulfähigkeitsprofil erstellt. Die Eltern werden bei Besonderheiten über die Ergebnisse der Schuldiagnostik informiert. Unsere Schulsekretärin Frau Fröhlich erledigt die Erhebung aller üblichen Daten und informiert die Eltern über die schulischen Betreuungskonzepte und sonstigen Angebote (Betreuung 8-14, Offene Ganztagsschule, Arbeitsgemeinschaften).

April/Mai

Die Kindergartenkinder werden von der Josefschule zu einem Besuch in die Schule eingeladen, damit sie ihr neues Lernumfeld kennen lernen. Die zukünftigen ErstklassenlehrerInnen besuchen die Kindergartenkinder in ihrem Kindergarten.
 

Juni
Die neuen ErstklässlerInnen werden zu  einem Kennenlernnachmittag mit ihrer/ihrem zukünftigen KlassenlehrerIn und ihren KlassenkameradInnen eingeladen. Die Eltern können während dieser Zeit wichtige Informationen zur Einschulung sowie zu den ersten Schulwochen bekommen.
 

August/September
Die Einschulungsfeier wird von den vierten Schuljahren gemeinsam geplant und vorbereitet. Die neuen KlassenlehrerInnen und die zukünftigen Patinnen/Paten der vierten Schuljahre schreiben den SchulanfängerInnen jeweils einen Brief. Dieser Tag soll etwas ganz Besonderes im Leben Ihres Kindes sein und deshalb wird er mit einem feierlichen Gottesdienst in der St. Mariä Geburt  Kirche begonnen. Anschließend kommen die ErstklässlerInnen mit ihren Familien auf unserem Schulhof zusammen und genießen ein buntes Begrüßungsprogramm der ViertklässlerInnen. Nach der Klasseneinteilung wird jedes Kind der Klasse1 von seinem Paten / seiner Patin aus dem vierten Schuljahr in den entsprechenden Klassenraum geführt, wo dann der erste Unterricht von ca. einer Schulstunde stattfindet. Währenddessen werden die Familienmitglieder mit Kaffee und Kuchen versorgt, so dass die Zeit des Wartens sehr kurzweilig verläuft.

Die ersten Schulwochen

In der Vorbereitungsphase der ersten Schulwochen wird auf folgende Aspekte geachtet:

  • Möglichst paralleler Stundenplan der ersten Schuljahre
  • Unterrichtsbeginn zur 1. Schulstunde
  • Möglichst nah beieinander liegende Klassenräume
  • Ermittlung der Lernausgangslage in den Entwicklungs- und Lernbereichen
  • Beobachtung der Kinder in Kleingruppen und im normalen Klassenverband
  • Arbeit mit einzelnen Kindern außerhalb des Klassenverbandes
  • Gespräche mit den Eltern
  • Austausch der Beobachtungsergebnisse bei Teamsitzungen und schriftliche Fixierung der Beobachtungen
  • Gemeinsame Planung der Fördermaßnahmen, z.B. der Feinmotorik, Sozialtraining, Wahrnehmung

Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung
Um möglichst allen Lern- und Entwicklungsständen der Kinder gerecht zu werden, wird zur inneren Differenzierung auch mit offenen Unterrichtsformen gearbeitet. Hierfür bieten sich in der ersten Phase Arbeit nach Tagesplan und das Lernen an Stationen an, um mit den Kindern weitere offene Arbeitsformen, z.B. Arbeit nach dem Wochenplan, Werkstattarbeit und Freie Arbeit anzubahnen. Außerdem werden Regeln und Rituale zur Strukturierung des Unterrichts erarbeitet, die Voraussetzung für das Lernen sind.

Teamarbeit
Je nach Leistungsstärke können die Kinder zwischen einem und drei Jahren die neue Schuleingangsphase durchlaufen. Das hilft schwächeren Kindern ebenso wie leistungsstarken. Die individualisierte und differenzierte Förderung der einzelnen Kinder wird durch die Erstellung eines Förderplanes auf der Grundlage intensiver Beobachtungen gewährleistet. Die Josefschule hat unter der Prämisse der individuellen Förderung aller Kinder beschlossen, den Unterricht weiterhin im Jahrgang durchzuführen. Die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern unterstützt unsere Arbeit. An regelmäßigen Elternabenden und in Sprechstunden findet ein lebendiger Austausch statt. Durch Hospitationen und Einbindung in die Schularbeit (Projekte, Schulfeste, Laternenfest, Leseeltern, 1x1 Training, Ausflüge usw.) sind die Eltern unmittelbar an der Bildung und Erziehung ihrer Kinder beteiligt.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
Die Zusammenarbeit der Josefschule und den umliegenden Kindergärten ist durch gegenseitige Hospitationen gekennzeichnet. Es findet ein gegenseitiger Austausch der Beobachtungs- und Förderbögen mit Einverständnis der Eltern statt. 
 

 
 
Support:
Alfried Krupp-Schulmedienzentrum